Vogelkirsche (Prunus avium)
Die Vogelkirsche ist ein in Europa heimischer Laubbaum. Von der Wildform sind die Zuchtformen und Kulturformen unserer Kirschen als Knorpel-Kirsche und Herz-Kirsche abgeleitet. Die Kirschen sind gute Bienenweide, da die Blüten ein sehr reiches Angebot an Nektar und Pollen bieten. Die Blütezeit ist von April bis Mai.
frische Lehmböden, Sonne bis Halbschatten, Parks und große Gärten, nährstoffreicher Boden, lichte Wälder, alte Bauerngärten, Hecken, Gärten
Wuchsform - Habitus

Die Vogelkirsche ist ein sommergrüner Laubbaum. Charakteristisch für sie ist die geringelte Borke, welche mit vielen rund bis länglichen Ausstülpungen, sogenannten Lentizellen, versehen ist.
Die gestielten Blätter sind deutlich gezähnt und von frischgrüner Farbe. Am Ende des Blattstiels befinden sich zwei rötliche Nektardrüsen.
Spross
Wuchshöhe: 2,00 m bis 25,00 m
Blüte
Wie für Rosengewächse typisch, setzten sich die Blüten der Vogelkirsche aus 5 Blütenblättern zusammen. Außerdem auffällig sind die vielen Staubblätter. Während die Blütenblätter weiß sind, sind die Staubbeutel gelb.
Blütenökologie / Bestäubungsökologie
Blütenform
Morphologie aus Sicht der Bestäubung
Pollenfarbe: | |||
---|---|---|---|
satt gelb |
Besonderheiten
Der in den Nektardrüsen vorhandene Nektar lockt Ameisen an, welche im Gegenzug dafür sorgen, dass der Baum von Ungeziefer freigehalten wird.
Das Holz der Vogelkirsche ist schön rötlich gemasert und wird deswegen häufig für besondere Möbelstücke und im Innenausbau verwendet.