Pfefferminze (Mentha piperita)
Die Pfefferminze ist eine der ältesten und beliebtesten Heilpflanzen. Sie wurde im 17. Jahrhundert aus England eingeführt. Sie wird als Kulturpflanze angebaut, vielerorts trifft man sie aber auch als verwilderte Form an.
Wegränder, Sonne bis Halbschatten, nährstoffreicher Boden, Hecken, Wohnanlagen, Gärten, Kräutergärten
Wuchsform - Habitus

Die Pfefferminze wächst aufrecht. Die Pfefferminze bildet - zumeist oberirdische - Ausläufer aus. Die Stängel- als auch Tragblätter sind gestielt und schmal-eiförmig bis breit lanzettlich. Sie sind am Ende zugespitzt und ganzrandig gesägt. Sie sind gegenständig angeordnet.
Spross
Wuchshöhe: 50 cm bis 100 cm
Blüte
Die am Stängelende befindlichen Blütenstände sind meist dick (bis 2 cm breit) und in ihrer Form sehr variabel. Die Blütenblätter sind hellviolett.
Blütenökologie / Bestäubungsökologie
Blütenform
Morphologie aus Sicht der Bestäubung
Pollenfarbe: | |||
---|---|---|---|
weiß |
Gifte und Wirkstoffe
Die Blätter und das Öl der Pfefferminze haben sich heilkundlich bewährt bei Atemwegserkrankungen, Gallenbeschwerden, krampfartigen Magenschmerzen, Schleimhautentzündungen und Muskelkrämpfen. Erstere können auch als Aromaspender in der Küche verwendet werden.
Besonderheiten
Die Pfefferminze stellt eine Kreuzung aus der Wasserminze (Mentha aquatica) und der Grünen Minze (Mentha spicata) dar.
Der Gattungsname (Mentha) entstammt der griechischen Sage über die Nymphe Mythe, die von der Unterweltsgöttin Proserpina in diese Pflanze verwandelt wurde.
Der deutsche Name bezieht sich auf die recht scharf schmeckenden Blätter der Pfefferminze.